Eine Hommage an die Natur der Atacama Wüste

 

Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgehen, der nur nachts träumt“

-Edgar Allan Poe-


Das passt gut, denn durch Willenskraft und Durchhaltevermögen ist mein Traum zur Realität geworden und dafür bin ich mir selbst am meisten dankbar.

Lange, eigentlich seit dem Entschluss, diese Reise anzutreten, habe ich darauf gewartet, nun ist es soweit…

Aus Gründen, die sich schwer erklären, dafür aber umso besser fühlen lassen.

Ein Höhepunkt, und das schon ziemlich am Anfang der Reise, die Atacama Wüste.

In der kurzen Zeit, die bis jetzt in diesem vielfältigen Land hinter mir liegt, kann ich gar nicht glauben, was passiert… Da sitze ich also nach einer wunderbaren ersten Nationalparkerfahrung in Chile und mache mich mit dem Nachtbus auf nach San Pedro de Atacama. Denn nachdem es zwei Tage und eine Nacht durch die schönsten Landschaften und Höhlen im Nevado Tres Cruces National Park ging, in der Nähe von Copiapó, wo man sich den Farben der Natur völlig hingeben kann, ziehen wir weiter.

Viel Schlaf und große Vorfreude beschreibt die Busfahrt ganz gut. Wer jetzt denkt, wie kann sie im Bus nur schlafen, der kennt mich nicht! Die Busse in Chile, ja in ganz Südamerika, sind superkomfortabel, bequem und leicht zu buchen.
Bei einer Körpergröße von 1.63 cm und ein Kind einer Großfamilie, mit vier Geschwistern, kann ich gut und tief an fast jedem Ort schlafen. So sitze ich eingekuschelt in meinen Schal, die Busse sind immer stark klimatisiert, sodass es unumgänglich ist, sich mit langer Kleidung, Schlafsack oder Decke (die gibt es manchmal im Bus) auszustatten, auf diesem Bussitz und fahre durch die Dunkelheit… Sofern es möglich ist, bestehe ich auf den Sitz ganz vorne am Fenster, wenn machbar in der zweiten Etage, da hat man dann einen richtigen Panoramablick.



Und dann wache ich morgens auf, der Wecker war extra gestellt, wurde aber nicht benötigt.
Durch den Fensterplatz ganz vorne habe ich perfekte Sicht auf die Landschaft. Berge ragen aus dem Nichts hervor und sind von Nebel umhüllt, die Sonne kämpft sich durch kleine Wolken, welche wiederum Schatten auf die Landschaft werfen und lässt alles in einem warmen Licht erstrahlen. Es ist unglaublich in diese Weite zu fahren. Eine so große Fläche mit Bergen, die sich am Horizont um die erste Reihe duellieren, liegt vor mir. Ich kann mich daran gar nicht satt sehen.
Als wir ankommen und aussteigen freu ich mich und ein innerliches Kribbeln durchströmt meinen Körper, aber ich hätte auch gut noch weiter fahren können.

Die frühe Tageszeit lässt es schon vermuten, der Check Inn im Hostel muss noch warten. Wohl bemerkt ist dies unsere erste Hostelerfahrung zusammen in Südamerika.
Aber ein bisschen durch den Ort schlendern tut nach einer Nacht im Bus ganz gut.
So machen wir uns auf ins Dorf. Und was soll ich sagen?! Ich fühle mich direkt wohl!Betritt man die kleine „Hauptstraße“, befindet man sich direkt in einem bunten Gewusel, es wimmelt von Anbietern offizieller Büros. Jeder wirklich jeder begrüßt dich, als ob sie wissen, Du bist neu angekommen und quatscht dich an. Erst einmal einen Überblick verschaffen, sich in Ruhe umsehen und alles wirken zu lassen. Wir lassen uns von diversen Anbietern beraten, lassen uns die verschiedene Tour Angebote geben und begeben uns mit all den Informationen zurück zur Unterkunft, um da eine zweite Meinung einzuholen, obwohl die Entscheidung schon mehr oder weniger gefallen ist.

Eine Tour ist kein Muss, aber scheint auf jeden Fall die bessere Wahl zu sein. Auf eigene Faust, beispielsweise einen Mietwagen, alles zu unternehmen ist auch machbar, doch kommt für mich nicht in Frage. Ich würde gern so viel wie möglich erfahren, alle Besonderheiten erklärt bekommen, um dadurch alles noch intensiver aufnehmen zu können…

Aber hey, eigenständig durch die schönsten Landschaften zu fahren, hat ganz sicher auch seinen speziellen Reiz.

Ein straffes Programm liegt vor uns, denn nach Rücksprache mit dem netten Personal im Hostel und gekonnten Flirtversuchen, die uns noch zu einer Einladung zum BBQ abends verhalfen, buchen wir eine Tour. Sechs (!!) Tage. Aber davon sind drei in der Atacama und drei in der Uyuni Salzwüste.

Lange habe ich von diesem Fleck Erde geträumt und mich gefragt, wie es wohl ist, mitten drin zu sein und jetzt ?! Jetzt fahre ich hier durch und kann mein Glück nicht fassen, kann nicht in Worten ausdrücken, wie dankbar und überwältigt ich bin. Und das ist erst der Anfang!

Bevor das straffe Programm startet, haben wir noch einen Tag für uns.

Es lohnt sich, durch den Ort zu schlendern, die herzlichen Menschen zu beobachten, Wäsche abzugeben und sich mit Snacks einzudecken.Auf eigene Faust etwas erleben, bevor die geführten Touren am Nachmittag starten. Ich kann es jedem empfehlen… Mit dem Fahrrad durch die Wüste! So richtig staubig und über Straßen, die mit Sand bedeckt sind, dahin zu driften, umgeben von der trockensten Wüste der Welt, der Atacama Wüste.

 

Bei den kleinen Quellen und grünen Flächen mag man das gar nicht recht glauben. Es ist für mich ein unfassbar überwältigendes Gefühl, so mitten drin zu sein. Zu einer kleinen Höhle zwischen den Felsen soll es gehen. Beschilderung?! Fehlanzeige, aber durch eine gute Beschreibung eines netten Kerls im Ort, einem erstaunlich intakten Gedächtnis, gute Augen und das aufmerksame Wahrnehmen der Umgebung findet sich der unscheinbare Eingang. Klettert man durch Schluchten hindurch und geht ein Stück in das Innere, befindet man sich in einer hohen Steinburg. Ganz alleine stehe ich da. In diesem Moment macht sich große Dankbarkeit, dieses Wunder zu erleben, Reisen zu können und sich Träume zu erfüllen, in mir breit.

Selig geht es zurück, denn am Nachmittag steht schon der nächste Punkt auf dem Programm: Valle de la Luna.

Nach einer 20-minütigen Anfahrt klettern wir aus dem Minibus, betreten das Tal des Mondes. Hier kann an sich auf einen richtigen Abenteuerspaziergang begeben. Denn wir kriechen durch die Salzhöhlen Cuevas de Sal, welche durch den verwehten Sand unscheinbar wirken und nicht den Anschein machen, aus Salz zu bestehen, aber ich habe es getestet.



Mit meiner Zunge habe ich über die Wände geleckt und muss sagen, unangenehm salzig war’s. Mit kleinen Sandkörnern zwischen den Zähnen klettern wir Felsen hoch, durchwandern kleine Schluchten,bewundern den Mirador de Kari-Piedra del Coyote, den Coyote-Felsen und dann,  nach einer halben Stunde Fußmarsch, gelangen wir an den höchsten Punk über der Atacamawüste.


  

Die beeindruckende Sandlandschaft mit hohen Felsen und großen Sanddünen zu bestaunen ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Farben und Gewalten der Natur packten mich. Die Landschaft liegt mir zu Füßen und mir kommt in den Sinn, wie unwirklich dieser Ort wirkt. Es ist ein wahres Wunder! Duna Mayor ist der höchst gelegene Punkt und die Aussicht verleiht einem das Gefühl, man sei tatsächlich auf dem Mond gelandet.

   

Es war ein Gefühl, ein inneres Schreien, dass dort meine Reise startet, dass ich einfach dem folge, was ich fühle. Manchmal frage ich mich, ob es Schicksal ist oder ob es durch etwas Bestimmtes ausgelöst wurde, dass ich mich so zu diesem Land hingezogen fühle. Denn da ruht eine gewisse Verbundenheit in mir, so viel kann ich sagen, schon jetzt!

Im Moment kann ich mein Glück kaum fassen. Selten habe ich mich besser gefühlt!

In dieser kurzen, aber sehr intensiven Zeit haben wir schon so viel gesehen und erlebt und das dieses Gefühl noch lange anhalten wird, lässt mich so sehr strahlen.
Gefühle und Gedanken, die entstehen, wenn du den Sonnenuntergang in solch einer Landschaft erlebt. Himmel und Erde scheinen sich zu vereinen und die Sonne lässt alles erst richtig glänzen und leuchten, bevor der Himmel sich verfärbt und die Umgebung in warmes, ruhiges Licht taucht, bis die Dunkelheit siegt und der Tag sich verabschiedet.
 
 

Am nächsten Morgen ging es erneut mitten hinein in diese Landschaft. Die Natur begrüßte uns mit einem schwarzen Himmel. Viele viele Sterne sind zu sehen und schon zum dritten Mal in kürzester Zeit blicke ich hinauf und bewundere diesen klaren Sternenhimmel. Es ist frisch und die Müdigkeit lässt sich nicht leugnen. Doch das Wetter meint es gut mit uns, innerhalb von kürzester Zeit wechselte das Schwarz am Himmelszelt zu warmen Farben und lässt sanft gefärbte Wolken über den Bergen erscheinen. Ein tolles Naturschauspiel, welches sich am Horizont abspielt. Die Sonne ist noch nicht richtig hinter den Spitzen der Berge hervorgekrochen, taucht diese aber in die schönsten Farben von orange, rosa, violett, gelb, blau und rot. Eingehüllt wie in einen Schleier, erstrecken sich dahinter immer weitere Berge.

Auf unserem Weg begegnen wir Eseln am Straßenrand und sammeln duftende Kräuter.
Langsam bettet sich die dunkle Landschaft in das Licht der Sonne und alles fängt an zu leben und zu leuchten. Anfänglich könnte man meinen, es handle sich um eine einfache, dunkle Berglandschaft. Doch mit der Sonne lässt sich erkennen, wie schön hell, grün, aber auch sandig alles ist.
Unser erster Stopp. Mitten im Irgendwo halten wir um 6:30Uhr an und bekommen Frühstück. Vor uns eine Straße, die ins Unendliche führt, so macht es den Anschein.

Die erste Klamottenschicht wird abgelegt.
Denn auch wenn man Wüste mit Hitze und Trockenheit verbindet, so ist warme Kleidung hier ein Muss. Denn in der Nacht gehen die Temperaturen gerne mal unter 0 Grad und so ist für den Tag Zwiebellook angesagt.

Der Tag wird voller Lagunen sein.
Die erste Laguna Red Stone empfängt uns mit kräftigem Wind und wunderbaren Farben, die wie gemalt wirken. In der wunderschöne Berglandschaft breitet sich eine Bucht vor unserem Auge aus, welche mit einer weißen Salzschicht bedeckt ist. Rote und grüne Algen, daher auch der Name, runden dieses Naturschauspiel ab. Der Wind haut mich fast um… Doch die malerische Gegend hat mich total in ihren Bann gezogen und ein breites Grinsen setzt sich in meinem Gesicht fest und Tränen schießen mir in die Augen (ob vor Freude oder vom starken Wind hervorgerufen, ich kann es nicht sagen). Der Reißverschluss der Jacke wird noch ein Stück höher gezogen und die Mütze noch etwas weiter über die Ohren. Bis es weiter geht. Wir fahren durch die Landschaft, diese unfassbare weite Natur, begegnen auf dem Weg immer wieder Vicuñas, eine Art Lama, die man in Chile und auch Argentinien antrifft.

Eine nächste Lagune erstreckt sich vor unserem Auge. Diese Farben und die Schönheit der Natur. Ich weiß nicht ob man das nachempfinden kann, wenn man nicht selbst davor steht. Am Ende könnte man denken, es ist alles immer wieder das Gleiche, aber dem ist nicht so. Jedes Mal sind Farben und Zusammenspiel der Natur unterschiedlich und für mich verliert es nicht an Schönheit.

Laguna Tuyaito zum Beispiel, mit diesem türkisenen Wasser, ist umgeben von schroffen Bergen und eine sagenhafte Ruhe umgibt sie.

Der Vulkan Putaña begleitet uns während der Tour durch diese einzigartige Landschaft und ist immer mal mehr, mal weniger sichtbar. Wunderschön, wie er am Horizont emporragt und mit seiner schneebedeckten Schicht das Auge verzaubert.

Immer tiefer in die phänomenale Landschaft führt uns der Weg zur nächsten Lagune, man sagt, dies sei die schönste und klarste Lagune der Atacamawüste. Doch liegt es ja auch oft im Auge des Betrachters. Für mich ist keiner dieser Orte miteinander vergleichbar. Alle haben ihren Reiz und ganz eigene Besonderheiten zu bieten.



Man muss sich vorstellen, dass wir keine große Erkundungstour zu Fuß bei diesen Stopps machen können. Wir halten an, steigen aus, lassen das Gesehene auf uns wirken, versuchen die markierten Wege nicht zu verlassen, es sei denn man ist so verrückt und bricht die Regeln um ein schönes Foto zu machen, bis man zurückgerufen wird. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir uns im Naturschutzgebiet bewegen und leise sein sollen, um die Lebewesen nicht mehr als nötig zu stören.



So neigt sich dieser Tag dem Ende zu und wir machen ein letztes Mal Halt.

Wie abwechslungsreich dieser Tag ist, was für unwirkliche Orte wir betreten, so wie die Salar de Atacama. Ein Teil der Wüste ist mit Salz bedeckt, die Laguna Chaxa befindet sich in solch einem Gebiet.

   

Hier treffen wir zahlreiche Flamingos an und bestaunen eine ganz andere Seite der Wüstenlandschaft. So sitzen wir da, zählen die Tiere und beobachten die Spiegelung im Wasser dieser pinken Vögel.



Der nächste Morgen: 
Wenn du um 4 Uhr aufstehst und deinen Bikini unter fünf Schichten Klamotten verdeckst, weißt du, dass das Reisen einfach nur coole Sachen hervorbringen kann. Denn es geht zu dem Geyer del Tatio. Es ist das höchste Geysirfeld der Welt und liegt auf ca 4300 m über dem Meeresspiegel. Ein spektakuläres Schauspiel der Natur ist dort vorzufinden. Ungefähr 80 Geysire schießen aus der Erde empor, sprudeln vor sich hin und verleihen den Eindruck, man sei auf einem anderen Planeten. So etwas habe ich bei Lebzeiten noch nicht gesehen. Es ist eiskalt, so dass man die dampfende Erde richtig spüren und auch sehen kann. Immer wieder bleiben wir stehen, weil es neben oder vor uns zischt und knackt und Wasser aus der Erde geschossen kommt.


Nach der Erkundungstour gibt es ein Frühstück im Freien und ich kann sagen, so ein heißer Tee ist eine Wohltat. Doch wem das nicht reicht, der ergreift die Möglichkeit, sich einmal in dem natürlichen, heißen Pool aufzuwärmen.

Ich bin natürlich dabei, habe ich mir doch einmal vorgenommen alles auszuprobieren, was sich mir bietet. Es ist überfüllt aber total angenehm warm. Die heiße Luft steigt auf und bildet Rauch. Kein vergleichbares Erlebnis mit der heißen Quelle für mich alleine vor Laguna Verde, aber dennoch ein Erlebnis!
Ist man erst einmal auf den Geschmack gekommen scheint das nächste Ziel ideal zu sein. Denn wir begeben uns wieder in die Salar de Atacama, um ein Bad in der Laguna Piedra zu nehmen. Nur 15 km vom Ort San Pedro de Atacama liegt diese Salzlagune entfernt, welche wunderbar zum Floaten einlädt, da der Salzgehalt so hoch ist (höher als 40 %), dass man sich im Wasser treiben lassen kann, ohne unter zu gehen.



Wichtig ist das Abduschen im Anschluss, denn das Salz auf der Haut zieht schon nach einigen Minuten…

Nicht weit entfernt wartet schon eine weitere Besonderheit auf uns.

Ein Erdloch, Ojos del Salar mit eiskaltem Wasser. „Jump in!“ wird uns zu gerufen, doch ich kann mich nicht überwinden zu springen, möchte mir aber auch dies Möglichkeit nicht entgehen lassen. Also suche ich mir einen Einstieg am Rad und tauche in das kalte Wasser.
Es ist einfach unglaublich, in einem Erdloch zu schwimmen und diese einmalig schöne Landschaft um sich herum zu bewundern. Was die Natur mit all ihrer Kraft doch immer wieder Schönes hervorbringt.

Wer nun denkt, das muss es doch nun endlich mal gewesen sein. Ja, fast!

Zum Abschluss besuchen wir Laguna Origen oder auch Laguna Tebinquinche. Hier erleben wir die goldene Stunde vor Sonnenuntergang und picknicken. Zum Ende all dieser ereignisreichen Tage wurde ich mit einem der schönsten Sonnenuntergänge belohnt. Ich werde den Anblick dieses Farbenzusammenspiels niemals vergessen. Alles ist in einem perfekten Einklang und rundet diese drei Tage Atacama Wüste einfach ab, ohne dass ich dem noch viele hinzufügen kann.

Das Licht war perfekt, die Farben so im Einklang mit der Kulisse. Ein Picknick rundet alles ab und somit verabschiede ich Chile vorerst und ziehe in ein weiteres Land aber kann mit Sicherheit sagen, dass wir uns wiedersehen werden. Dass es so schnell und intensiv sein würde, dieses Wiedersehen, ist eine andere Geschichte, vielleicht sogar eine Liebesgeschichte…

Diese Tage, ja diese Natur, haben mich verzaubert. Habe ich doch so viele Lagunen und Landschaften erlebt, alle unterschiedlich und doch so gleich! Beobachte ich Flamingos in der Salar de Atacama, bin ich in einem Salzsee gefloatet, begegnete den Lamas der Wüste, habe die heiße Quellen aus der Erde sprudeln sehen und ein heißes Bad in einem natürlichem Pool genommen. Bin zur Abkühlung in ein Loch mit eiskaltem Erdwasser gesprungen und habe wunderbare Sonnenauf- und -untergänge sehen dürfen. Blickte über das Tal des Todes, Valle de la Muerte, fuhr durch das Regenbogental der Atacama Wüste, Valle del Arcoris, und machte einen Stopp im Dorf Toconao.

So richtig glauben kann ich das nicht, verarbeiten und begreifen fällt in diesen Tagen sowieso schwer und dann ist da diese eine Frage, diese, die mich so oft überkommt, die in meinem Kopf herumschwirrt und mir bewusst macht, wie gut ich es habe, was für ein Glück es doch ist, dass mein Herz mich genau dort hingebracht hat. Verändert Reisen einen Menschen? Verändert diese Reise mein Leben? Ich denke, eine Antwort braucht Zeit, aber mit Sicherheit kann ich sagen, dass meine Einstellung sich schon jetzt gewandelt hat.

Die Bilder zeigen Ausschnitte dieser Naturschauspiele, aber können nicht ansatzweise die Gefühle transportieren, die sich zu der Zeit in mir ausgebreitet haben.

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